Material Hub

Projekt

Einordnung

Material Hub ist der Name eines offenen Werkstoffrechercheportals, das im gleichnamigen EFRE-geförderten Projekt (Bewilligungszeitraum 05.10.2016 bis 31.12.2019) an der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) entwickelt wird.

 

Motivation

Werkstoffrecherchen sind bisher meist mühsam und zeitraubend. Bei der Suche nach Werkstoffen oder ihren Eigenschaften muss eine Vielzahl unterschiedlicher Datenquellen durchsucht werden. Die Ergebnisse liegen in heterogenen Formaten vor und müssen manuell zusammengefasst werden. Informationen zu ein und demselben Werkstoff unterscheiden sich in Abhängigkeit von der Quelle, beispielsweise aufgrund unterschiedlicher Prüfverfahren oder Zielgruppenorientierung.

 

Vision

Wir entwickeln ein zentrales Rechercheportal, das es Forschern und Anwendern aus Industrie, Kunst und Handwerk gleichermaßen ermöglicht, für ihre Materialrecherchen auf eine Vielzahl stark heterogener Datenbestände gleichzeitig zuzugreifen. Eine einheitliche Suchmaske und im Hintergrund verborgen ablaufende semantische Anreicherung und Datenintegration sorgen für ein schnelleres Auffinden der gewünschten Informationen. Neben Überblicksrecherchen, die beispielsweise alle Einträge zu einer bestimmten Werkstoffklasse oder alle Produkte eines bestimmten Herstellers liefern, soll es möglich sein, sich die Eigenschaften eines spezifischen Werkstoffs geben zu lassen oder Werkstoffe ausgehend von gewünschten Eigenschaften oder potentiellem Einsatzzweck zu finden.

Ereignisse

 

 

Material Hub zu Gast bei Frenzelit

 

Am 17. Januar 2019 besuchte Material Hub die Frenzelit GmbH in Bad Berneck. Das Treffen diente der Projektvorstellung und Datenakquise im Rahmen des Piloten mit TUD und VDMA zu Lebensmittelkontaktmaterialien im Material Hub. 

In den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts als Papierfabrik gegründet, stellt Frenzelit als inhabergeführtes Unternehmen mit ca. 500 Mitarbeitern mittlerweile eine große Bandbreite an Dichtungs- und Isolationsmaterialien her. Dabei kommen unter anderem Aramid- und Glasfasern aber auch Gneis, Graphit, Carbon und diverse Kunststoffe zum Einsatz. Die gesamte Produktionskette wird im Fichtelgebirge abgedeckt. Durch Tochterfirmen für die Konfektionierung und Distributoren ist Frenzelit auf allen 5 Kontinenten vertreten.

Bei interessanten Gesprächen und einer Werksführung wurde die große Bandbreite der Materialien ebenso deutlich, wie deren Innovationspotential für andere Anwendungsfelder. Gerade diese Entdeckung neuer Einsatzgebiete für bestehende Werkstoffe ist eine der Stärken des Material Hub. 

 

© Marc Mosch

 

 

Material Hub beim 7. Dresdner Werkstoffsymposium

Am 6. und 7. Dezember 2018 findet im Westin Bellevue Hotel das 7. Dresdner Werkstoffsymposium statt. Die Teilnehmer aus Forschung und Industrie diskutieren über interdisziplinäre Herausforderungen und Chancen für innovative Werkstoffe in der industriellen Fertigung. Das Material-Hub-Team präsentiert das Projekt und den aktuellen Prototyp einem interessierten Publikum. Reger Austausch mit den anwesenden Experten geben Material Hub neue Impulse.

Das dazugehörige Poster finden sie hier zum Download: PDF.

 

Webinar III zu Konstruktionsmaterialien für den Lebensmittelkontakt im Material Hub 

Am 13. November 2018 findet  im Rahmen eines Piloten mit dem VDMA (Vorstandsinitiative Gemeinschaftsforschung – Datenbank Konstruktionsmaterialien für den Lebensmittelkontakt) ein weiteres Webinar statt, bei dem ausgewählten Konstrukteuren die Idee hinter Material Hub sowie der aktuelle Prototyp vorgestellt werden.

 

Webinar II zu Konstruktionsmaterialien für den Lebensmittelkontakt im Material Hub 

Am 6. September 2018 findet im Rahmen eines Piloten mit dem VDMA (Vorstandsinitiative Gemeinschaftsforschung – Datenbank Konstruktionsmaterialien für den Lebensmittelkontakt) ein Webinar statt, bei dem Vertretern ausgewählter Zuliefererfirmen die Idee hinter Material Hub sowie der aktuelle Prototyp vorgestellt werden.

 

Webinar I zu Konstruktionsmaterialien für den Lebensmittelkontakt im Material Hub 

Am 19. Juli 2018 findet im Rahmen eines Piloten mit dem VDMA (Vorstandsinitiative Gemeinschaftsforschung – Datenbank Konstruktionsmaterialien für den Lebensmittelkontakt) ein erstes Webinar statt, bei dem ausgewählten Konstrukteuren die Idee hinter Material Hub sowie der aktuelle Prototyp vorgestellt werden.

 

Material Hub beim dritten VDMA-Workshop

Am 12. April 2018 stellt das Material-Hub-Team den weiterentwickelten Prototypen beim VDMA Workshop „Lebensmittelkontaktmaterialien im Material Hub“ vor. Neben den VDMA-Mitgliedern sind vor allem auch Zulieferer vertreten. Beim Workshop wird geklärt, wie deren Daten integriert und Interessen berücksichtigt werden können. Der Workshop findet in der Zeit von 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr in Bad Salz-Uflen bei der Firma Sollich statt.

© Marc Mosch

 

VVD 2018

Am 16. November 2017 stellt das Material-Hub-Team den ersten Prototypen beim VDMA Workshop „Lebensmittelkontaktmaterialien im Material Hub“ vor. Neben den VDMA-Mitgliedern sind vor allem auch Zulieferer vertreten. Beim Workshop wird geklärt, wie deren Daten integriert und Interessen berücksichtigt werden können. Der Workshop findet in der Zeit von 10:30 Uhr bis 16:30 Uhr in Frankfurt statt.

Ergebnisse

Eine Veröffentlichung zum Material Hub bei der VVD 2018 "Material Hub - Ordnung im Chaos der Werkstoffdatenquellen" finden sie hier: PDF

Für Ende Q1 2019 ist die Veröffentlichung des Prototyps geplant.

Bis dahin gibt das folgende kurze Video einen Einblick in den aktuellen Stand des Prototyps (Stand Dezember 2018).:



Kooperation

Herstellern und Zulieferern bieten wir die kostenfreie Möglichkeit Ihre Werkstoffe und Halbzeuge im Material Hub potentiellen Kunden zu präsentieren. Dazu übernehmen wir für Sie die Überführung ihrer Daten ins Material Hub. Eine Anpassung Ihrer Daten an unser Datenschema, die Teilnehmer nach der Pilotphase mit Hilfe eines Self-Service-Portals eigenständig durchführen müssen, entfällt so für Sie.

Als Wissenschaftler haben Sie die Möglichkeit Ihre Forschungsergebnisse im Material Hub mit bestehenden Materialien zu verknüpfen und so die Sichtbarkeit und den Einfluss Ihrer Forschung zu erhöhen und potentielle Kooperationspartner zu finden.

Mit der Professur für Verarbeitungsmaschinen/Verarbeitungstechnik der TU Dresden und dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) läuft ein Pilotprojekt für die Einbindung von Lebensmittelkontaktmaterialien in den Material Hub.

Kontakt

Bitte wenden Sie sich an materialhub@slub-dresden.de

Impressum

Die nachstehenden Informationen enthalten die gesetzlich vorgesehenen Pflichtangaben zur Anbieterkennzeichnung, sowie wichtige rechtliche Hinweise zur Internetpräsenz der Sächsischen Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB).

 

Anbieter

Sächsische Landesbibliothek -
Staats- und Universitätsbibliothek Dresden
Postadresse: 01054 Dresden
Besucheradresse: Zellescher Weg 18
01069 Dresden

Vertreten durch: Dr. Achim Bonte
Geschäftsstelle
Tel.: +49 351 4677-123
E-Mail: Generaldirektion@slub-dresden.de 
Umsatzsteueridentifikationsnummer: DE 190021717

 

Vertreter

Die SLUB ist ein Staatsbetrieb des Freistaates Sachsen. Sie ist die Staatsbibliothek des Freistaates Sachsen und zugleich die Universitätsbibliothek der Technischen Universität Dresden. Sie wird durch den Generaldirektor, Herrn Dr. Achim Bonte, gesetzlich vertreten.
Der Staatsminister für Wissenschaft und Kunst übt die Dienst- und Fachaufsicht über die SLUB aus.

 

Redaktion

Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit
E-Mail: Oeffentlichkeitsarbeit@slub-dresden.de

 

Technische Realisierung

Alexander Bigga
E-Mail: Alexander.Bigga@slub-dresden.de

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